Die Day-Ahead-Preise für heute und morgen, live in Viertelstunden. Finde die günstigste Zeit für Waschmaschine, Geschirrspüler oder E-Auto und sieh, was eine kWh mit dynamischem Tarif kostet.
Der Day-Ahead-Börsenstrompreis für Deutschland wird seit dem 1. Oktober 2025 für jede Viertelstunde einzeln festgelegt und steht täglich gegen 13 Uhr für den Folgetag fest.
Bei dynamischen Tarifen kommen zum Börsenpreis Netzentgelt, Stromsteuer, Abgaben und Umlagen von im Schnitt rund 15,9 Cent pro kWh netto, die Marge des Anbieters und 19 % Mehrwertsteuer hinzu.
Bei einem Börsenpreis von 10 Cent pro kWh kostet Strom mit dynamischem Tarif rund 33 Cent pro kWh brutto, bei einem Börsenpreis von 0 Cent rund 21 Cent.
Mittags drückt Solarstrom die Börsenpreise, an sonnigen Tagen mit wenig Verbrauch bis unter null; am teuersten ist Strom meist zwischen 18 und 21 Uhr.
So liest du die Preise
Jeden Tag gegen 13 Uhr stehen die Preise für den Folgetag fest. Die Kurve zeigt den reinen Großhandelspreis, also das, was ein Stromanbieter an der Börse zahlt. Mit einem dynamischen Tarif gibst du diesen Preis direkt weiter, zuzüglich Netzentgelt, Steuern, Abgaben und der Marge des Anbieters. Der markierte Bereich ist das günstigste zusammenhängende Zeitfenster für die gewählte Laufzeit.
Typischer Tagesverlauf
Nachts ist Strom meist günstig, weil wenig verbraucht wird.
Morgens zwischen 7 und 9 Uhr steigt der Preis mit dem Verbrauch.
Mittags drückt der Solarstrom die Preise, im Sommer oft bis unter null.
Abends zwischen 18 und 21 Uhr ist Strom am teuersten.
Der Day-Ahead-Preis entsteht täglich gegen Mittag an der Strombörse EPEX Spot für jede Viertelstunde des Folgetags. Seit Oktober 2025 wird in 15-Minuten-Schritten gehandelt. Der Preis enthält weder Netzentgelte noch Steuern und Umlagen und ist deshalb deutlich niedriger als der Preis auf der Stromrechnung.
Was kostet Strom mit einem dynamischen Tarif?
Zum Börsenpreis kommen Netzentgelte, Stromsteuer, Konzessionsabgabe und Umlagen, im Schnitt rund 15,9 Cent netto pro kWh, dazu die Marge des Anbieters, ein Grundpreis und 19 Prozent Mehrwertsteuer. Bei einem Börsenpreis von 10 Cent landet man so bei rund 33 Cent, bei negativen Börsenpreisen bei unter 20 Cent.
Warum ist Strom mittags oft billig?
Mittags speisen Solaranlagen am meisten ein. An sonnigen Tagen mit wenig Verbrauch, etwa am Wochenende, ist dann so viel Strom im Netz, dass die Preise auf null oder darunter fallen. Teuer wird es meist morgens und abends, wenn die Sonne fehlt und der Verbrauch hoch ist.
Für wen lohnt sich ein dynamischer Stromtarif?
Vor allem für Haushalte, die große Verbräuche verschieben können: E-Auto, Wärmepumpe oder Batteriespeicher. Ohne solche Verbraucher ist die Ersparnis meist klein, weil Kühlschrank, Licht und Kochen nicht flexibel sind. Voraussetzung ist ein intelligentes Messsystem (Smart Meter).