Lade-Mix aus Wallbox, Ladesäule und Schnelllader eintragen und sehen, was 100 km wirklich kosten, mit Solarstrom vom eigenen Dach und im Vergleich zum Verbrenner.
Ein E-Auto mit 18 kWh pro 100 km kostet beim Laden zu Hause (0,32 € pro kWh) 5,76 € pro 100 km, an öffentlichen AC-Ladesäulen (0,56 €) 10,08 € und an HPC-Schnellladern (0,73 €) 13,14 € (Preise Oktober 2026).
Ein Benziner mit 7 Litern pro 100 km kostet bei 2,15 € pro Liter 15,05 € pro 100 km (Oktober 2026, inklusive Tankrabatt bis 31.12.2026).
Pro 100 km verursacht ein E-Auto mit dem deutschen Strommix 2025 (344 g CO₂ pro kWh) rund 6,2 kg CO₂, ein Benziner mit 7 Litern rund 16,6 kg.
An einer Wallbox mit 11 kW gehen beim Laden laut ADAC weniger als 7 % der Energie verloren, an der Haushaltssteckdose rund 15 %.
Ladepreise im Überblick
Ladeort
€ pro kWh
€ pro 100 km (18 kWh)
Zu Hause (Haushaltsstrom)
0,32
5,76 €
Zu Hause mit Wärmepumpen-/Autostromtarif
0,24
4,32 €
Öffentlich AC (ad hoc)
0,56
10,08 €
Schnelllader DC bis 150 kW
0,58
10,44 €
HPC ab 150 kW
0,73
13,14 €
Öffentliche Preise: Durchschnitt ad hoc, ladestatistik.de, 15.10.2026. Mit Ladekarten und Abos teils günstiger.
Am günstigsten: Solarstrom
Wer eine Solaranlage hat und tagsüber zu Hause lädt, zahlt pro kWh nur die entgangene Einspeisevergütung. Eine Wallbox mit Überschussladen sorgt dafür, dass das Auto vor allem dann lädt, wenn die Anlage mehr erzeugt, als das Haus braucht. Wie viel Solarstrom dabei ins Auto geht, rechnet der Solarrechner mit E-Auto stündlich aus.
Bei 18 kWh pro 100 km und 0,32 € pro kWh zu Hause sind es rund 5,76 € pro 100 km. An öffentlichen Ladesäulen kostet die kWh ad hoc im Schnitt 0,56 € (AC) bis 0,73 € (HPC), also 10,08 € bis 13,14 € pro 100 km (ladestatistik.de, Oktober 2026).
Ist ein E-Auto günstiger als ein Benziner?
Bei den Energiekosten fast immer, solange überwiegend zu Hause geladen wird. Ein Benziner mit 7 l pro 100 km kostet bei 2,15 € pro Liter 15,05 € pro 100 km. Wer fast nur an Schnellladern lädt, fährt dagegen kaum günstiger.
Wie hoch sind die Ladeverluste?
An einer Wallbox mit 11 kW gehen laut ADAC weniger als 7 Prozent verloren, an der Haushaltssteckdose mit 2,3 kW rund 15 Prozent, weil das Auto länger lädt und die Elektronik länger läuft. Die Verbrauchswerte aus dem ADAC-Test sind ab Steckdose gemessen und enthalten die Verluste bereits.